Auf nach Ouray

Für amerikanische Verhältnisse ein Katzensprung! Gleich werden wir (Kyle, Parker, Freedle und ich) ins Auto springen und gemütliche 6h nach Ouray, CO fahren. Dort werden wir die nächsten 2 Tage verbringen um die Unabhängigkeit Amerikas zu feiern.
Ta Ta!

Die letzten Tage hab ich jede Menge Pixel produziert. Für die heiß ersehnte Veröffentlichung unseres Teasers mussten noch jede Menge Grafiken vorbereitet werden. Der Tag ist extrem wichtig für unsere Website, deshalb soll bis dahin möglichst viel neues im Store und drumherum passieren. Im Netz drehen unsere Fans schon langsam am Rad und fragen uns minütlich, wann der Trailer denn endlich online geht. A bisserl müssen sie sich aber noch gedulden. Aber ich kann euch schon mal das Cover zeigen.

Das verrät schon ein wenig, wohin die Reise unseres Films gehen wird. Mystisch und dunkel.

 

Gestern war übrigens wieder 1st Friday at Santa Fe. Wie gewohnt starteten wir im Battery Building bei Freibier und Musik. Danach schlenderten wir, diesmal gemütlich, durch das Viertel. Der neueste Trend in Denver sind Food Carts. Das sind umgebaute Kastenwägen oder Wohnwägen, aus denen Essen verkauft wird. Und im Gegensatz zur biederen Deutschen Variante – schäbig weißes Anhänger mit “Ingo’s Grillbude” Aufdruck – bieten die verschiedenen Wagen ein tolles Angebot verschiedenster Speisen. So gibt es Mexikanische Wagen, Argentinische Wagen, ein Suppen & Eintopf Wagen, klassische Amerikanische Grillspeisen, typische Südstaatengerichte usw. Die Wagen sind meistens aufwendig umgebaut und gestaltet, so dass das ganze gleich einen einladenden Eindruck macht. Und das Essen hat mittlerweile den besten Ruf der Stadt. Ich hab einen Truthahn-Sandwich mit genialer Sauce aus Paprika, Gurken und Kraut gegessen. Lecker! Fehlt eigentlich nur der Wagen mit der Deutschen Currywurst. Ich bin mir sicher, wenn man das vernünftig angehen würde, wäre das ein Selbstläufer.

Nach dem 1st Friday sind wir noch über den Umweg einer Bar in einen komischen Tanzschuppen geraten. La Rumba oder so ähnlich. Oh je… Wenn in LoDo die Schnösel-Prolls feiern, so hat mich der Laden irgendwie an den Apfelbaum oder Knetzgau erinnert. Langsam erweist sich die frühe Sperrstunde als Glücksfall. So kommt man wenigstens schneller wieder aus diesen Alpträumen raus.

Noch eine Meldung am Rande: Die Amis sind ja berühmt für ihre übertriebene Art der Political Correctness. Ein Beispiel hatte ich ja schon 2008 kennen gelernt, dass zur Weihnachtszeit nicht mehr Merry Christmas gewünscht wird, sondern Happy Holidays. Mark hat mir gestern erzählt, dass man jetzt anstelle der Zeitangabe B.C. (Before Christ = v.Chr.) besser B.C.E. sagen soll. Before Common Era. Köstlich!

 

This entry was posted in Food, GER ≠ USA, News, Work and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

2 Responses to Auf nach Ouray

  1. mathias says:

    Cooles Cover! Macht definitiv Lust auf Mehr!

  2. phileo says:

    Das Cover erinnert mich ein bisschen an die Star Trek DVD Covers
    (jaja ich weiß… NERRRRRD) ;D