Bar hopping

Hui, ein vollgepacktes Wochenende liegt hinter mir. Molly, die inzwischen ja wieder nach Ohio gezogen ist, war über das Wochenende in der Stadt. Also zog die Band am Freitag Abend los, um das gebührend zu feiern. Los ging es im Casa del Decker. Im City’o’City aßen wir zu Abend. Dann rollten wir weiter zum Le Grand um Abby und Amie einzusammeln.
Und weil wir schon mal da waren, gönnten wir uns noch einen Drink. Zur Feier des Tages probierte ich mal einen Scotch und Steven servierte einen wahrlich edlen Tropfen. Nach dem Abstecher ging’s weiter in die BarBar. Über das Matchbox landeten wir im Meadowlark. Es ist mir ein Rätsel, warum ich noch die von dem Laden gehört habe, denn der Club passte genau in meine Kragenweite. Klein, tiefe Decken, angenehmes Publikum und der DJ spielte feinen Funk & Soul. Leider zwar vom Laptop und auf schrottiger Anlage, aber das konnte meine Begeisterung nicht trüben. Witziger weise ist der Club nur ein paar Blocks von unserem neuen Büro entfernt.

Der Samstag war dann wie zu erwarten eher ruhig. Wieder mal eine frustrierende Vorstellung von Liverpool am Morgen. Abends kam der Armada Team Manager Josh Bishop zu Besuch. Er war wegen eines ausgefallenen Fluges für eine Nacht in Denver gestrandet. Wenn in Deutschland die Bahn mal wieder ein Thema ist, so ist gerade die Airline United ein Thema. United hat sich gerade mit Continental zusammengeschlossen. Natürlich verläuft so was nicht ohne Probleme. Ständig hört man neue Geschichten von überbuchten Flügen, verlorenem Gepäck, langen Warteschlangen, zusammengebrochenen Websiten usw. So hatte es also auch Josh Bishop erwischt. Sein Vorteil war natürlich, dass er hier Freunde kennt und so gingen wir gemeinsam in der Euclid Hall essen. Mh, ich gönnte mir seit Ewigkeiten mal wieder ein echtes(!) Wiener Schnitzel. Herrlich!

Am Sonntag konnten wir, dank des herrlichen Wetters, endlich mal wieder draußen Hockey spielen. Und zur Feier des Tages war auch Will aus Washington mal wieder in der Stadt. Ich war zwar mit meinem Spiel nicht wirklich zufrieden, es hat aber trotzdem wieder viel Spaß gemacht. Zur dritten Halbzeit trafen wir uns traditionell in der Park Tavern zu Bier und Nachos. Nach einer schnellen Dusche rollte ich wieder in die Stadt. Mark und Nick hatten das erste Mal am Sonntag frei. Sonst müssen sie immer im Bike Shop arbeiten. Also gönnten sie sich einen Sunday Fun Day. Dementsprechend gut gelaunt war die Meute, als ich sie im Great Divide traf. Nach ein paar Bier rollten wir weiter in Sputniks. Das Wetter ist zur Zeit wirklich herrlich und so macht das Fahrradfahren erst recht viel Spaß. Nach einem Abendessen – dazu später mehr – und ein paar Bier ging es zum Absacker in die Lancer Lounge. Dort verabschiedete ich mich dann von Molly und rollte nach Hause.

Gegen 4 Uhr morgens wurde ich von Magenkrämpfen geweckt. Nachdem die Krämpfe nach einem Besuch auf dem Locus nicht besser wurden, schöpfte ich langsam verdacht. Scheinbar hatte ich meine zweite Lebensmittelvergiftung des Jahres… So lungerte ich bis Mittags von Magenkrämpfen geplagt im Bett herum bis ich mir schließlich das Essen von gestern noch mal durch den Kopf gingen lies. Ist mir immer noch ein Rätsel wie man von einem Grilled Cheese Sandwich eine Lebensmittelvergiftung bekommen kann. Vielleicht war es auch nur eine kurze Virusinfektion. Ist aber auch egal, denn was zählt ist was Hinten rauskommt. Wie Helmut so schön zu sagen pflegte. So lag ich also den kompletten Montag entkräftet flach.

Heute kam Josh aus Alaska zurück. Gemeinsam schauten wir im Büro vorbei. Die Wände sind jetzt komplett fertig und so hatten wir das erste Mal eine richtigen Eindruck von unserer zukünftigen Bleibe. Ich kann’s kaum erwarten.

Gerade komm ich von einem köstlichen Dinner zurück. Will’s Schwester Anne hat mal wieder gekocht. Es gab Indisch. Anne hatte sogar das Naan Brot selbst gebacken. Nach meinen Bedenken, wie sich das mit meinem Magen verträgt, hab ich erstmal etwas langsamer zugeschlagen. Bis jetzt schein ich es aber gut vertragen zu haben. Leider war das Essen ein trauriger Anlass, denn Will’s kurzer Besuch ist schon wieder vorbei. Und oben drauf verlässt uns auch noch Lucy Richtung Ostküste. Langsam gehen mir hier die Hockeyspieler aus. :-(

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One Response to Bar hopping

  1. mitch says:

    oh la la! schui’s gone wild.