Ein ordentliches Memorial Weekend!

Hinter mir liegt ein ordentlich vollgepacktes, langes Wochenende. Am Montag war der in USA sehr wichtige Feiertag ‘Memorial Day’. Neben dem Unabhängigkeitstag am 4. Juli und Thanksgiving ist das einer der wenigen Feiertage, wo fast alle frei haben. Gleichzeitig gilt der Memorial Day als inoffizieller Start in den Sommer. Daher geht der Ami an diesem langen Wochenende entweder campen oder man holt den heimischen Grill aus dem Keller und genießt das schöne Wetter.

Mein Wochenende leitete ich am Donnerstag Abend mit einem Dinner mit Kumpel Jonnie im Restaurant Bones ein. Anschließend schauten wir noch kurz in den Highlands bei einer Magazin-Shop Eröffnung vorbei. Der Shop war so Hipster, dass ich beim Kauf eines Magazins ein echtes Mixtape geschenkt bekommen habe. Jetzt muss ich irgendwo einen Kassettenspieler auftreiben.

 

 

Am Freitag noch mal Arbeiten aber dann stand wirklich das Wochenende an. Liz’s Chef Ian hatte zum Geburtstag eingeladen. Im schicken neuen Büro von Cirro wurde gegrillt und anschließend verbrachten wir den Abend in den einschlägigen Lokalen im Rino Viertel.

Am Samstag veranstalte ich zu Ehren des rein spanischen Champions League Finales einen spanischen Nachmittag. Dafür lud ich mein Fussball-kundiges Publikum um Dan Denmark, Drew und Jonnie ein. Und was echt spanisches kann man da am besten servieren? Sangria und Paella natürlich! Am Freitag hatte ich noch groß eingekauft, selbst am Saffron hab ich nicht gespart, und so verbrachte ich den Vormittag mit Kochen. Sowohl der hausgemachte Sangria als auch die Paella mit Chorizo und Schrimp war ein voller Erfolg. Das Spiel war ja auch recht unterhaltsam. Leider hatten wir uns alle einen anderen Ausgang erwünscht. Und da wir nach all dem Wein und spanischem Bier grad so gut dabei waren, legten wir noch das Englische 2. Liga Relegationsspiel zwischen Derby County und QPR nach. Nach dem Doppeldecker fuhren Jonnie und ich in den City Park zum Flohmarkt. Allerdings hatte der Markt nichts mit einem Flohmarkt gemeinsam. Vielmehr war es ein Künstlermarkt, wo viele Künstler und Handwerker ihre Produkte vertrieben. Nachdem wir auf dem Markt Jonnies Bruder Teddy und Mitbewohner Jimmy aufgegabelt hatten, gönnten wir uns ‘mal wieder’ ein ordentliches Mahl. Seit einer Weile wollte ich das neue Lokal Humboldt – Farm, Fish & Wine ausprobieren. Und wenn’s schon im Namen steckt, dann muss man auch mal einen Fisch probieren. Also bestellte ich einen ganzen, knusprig gebratenen Barsch aus Colorado. Echt lecker!

Das Foto hat übrigens Jimmy gemacht. Ich bin ja eher kein Freund von Essensfotos in Restaurants.

Nach dem Festschmaus rollten Jimmy, Jonnie und ich auf Dan’s Einladung zur The Source Markthalle. Dort legte Dan bei einer Café Eröffnung auf. Allerdings war der Party gerade der Alkohol ausgegangen, was die Feier dann doch etwas schneller beendete.

Am Sonntag versuchte ich dann erstmal die angefressenen und -gesoffenen Kalorien wieder runterzurennen. Wahrscheinlich lag es am langen Wochenende dass wir uns beim Hockey mal über eine sehr große Anwesenheit erfreuen konnten. So kam endlich mal wieder ein super Spiel zustande.

Nach der Bewegung traf ich mich wieder mit der ganzen Truppe in der Ping Pong Bar Ace. Dort brachten wir uns bei Drinks, Essen und Tischtennis in die richtige Stimmung für den Feierabend. Zur Feier des Tages war sogar Josh mal mit am Start. Natürlich machte Hartman es zu seiner Aufgabe, ihn abzufüllen. Komischerweise war Jon aber dann am Ende die Schnapsdrossel. Mit zahlreichen Taxis – die Gruppe hatte sich inzwischen um die 20 Personen angesammelt – rollten wir wieder ins Rino Viertel. Beim üblichen Programm feierten wir so in den Memorial Day.

Den arbeitsfreien Montag genossen wir dann am TAXI Pool bei Drinks aus Ananas und Melonen-Kelchen, BBQ, Beach-Volleyball und Basketball. Und da uns auch das Sommergewitter verschonte, wurde es ein angemessen gemütlicher Feiertag.

Dieses Mammut-Wochenende beendete ich dann mit dem Kinofilm Under The SkinWas für ein Film! Ein ziemliches Brett, was ich aber doch nur hartgesottenen Cineasten empfehlen kann. Für den Otto-Normalverbraucher ist der Film vielleicht etwas zu experimentell. Wem diese wage Beschreibung trotzdem Geschmack gemacht hat, der sollte sich aber möglichst unbelastet in den Film wagen. Je weniger man über den Film weiß, umso besser wirkt es!

Erstaunlicherweise gibt es keine Bilder von dem Wochenende. Ich war wohl zu beschäftigt, um an Fotos zu denken.

 

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