Essen & Trinken

colfax

Am letzten Wochenende wurde mal wieder geschlemmt! Am Samstag trafen wir uns zu einem Family Style Essen ausnahmsweise mal auswärts. Nachdem Anne jetzt in Fort Collins wohnt, hatten wir schon lange kein großes Dinner mit Freunden mehr. Doch nachdem auch Lucas von seiner langen Reise aus dem Himalaya Gebirge zurückgekommen ist, war es mal wieder an der Zeit. Gemeinsam mit Kaitlin und Dan schlemmten wir uns durch die halbe Karte von Domo. Wenn man sich zu 12 alle Gerichte teilt, bekommt man wirklich die gesamte Breite des Menüs verköstigt. Natürlich hat uns auch diesmal Domo mit Sashimi und Ramen nicht enttäuscht. Die $120 Flasche Sake gab’s zur Feier des Tages oben drauf.

Kaitlin mit Sake

 

Am Sonntag eröffneten die Freund Mary und McLain ihre neue Bar RiNo Yacht Club in der Markthalle The Source. Die Beiden hatten schon den gesamten Sommer drauf hingearbeitet. Doch zu der Bar hab ich noch mehr Verbindungen. Jon gestaltete das Corporate Design und Dan wird ab und zu in der Bar arbeiten. Man ist also unter sich. Daher war zur Feier des Tages für geladene Geste auch erstmal alles umsonst. Verköstigt wurden die Gäste neben den ausgezeichneten und außergewöhnlichen Cocktails auch mit kleinen Speisen von Acorn. (Siehe mein Geburtstagsessen). Gereicht wurden unter anderem Oliven/Sardellen Bruschetta, Lachs Salad, Pork Ramen, Leberpastete und Trüffel Popcorn. Und wenn’s mal kein Cocktail sein sollte, dann halt ein Wein aus dem erlesenen Sortiment. Leben wie Gott in Frankreich!

yacht club

In dem Foto posiert Jon stolz vor seiner jüngsten Kreation. Die Lampeninstallation über der Bar ist eine Art grob aufgelöste Videowand, da jede LED einzeln angesteuert und in Graustufen gedimmt werden kann. Darüber laufen dann kontrastreiche, abstrakte Videos. Das wird zwar wahrscheinlich niemanden auffallen, ist aber eine ziemlich coole Idee.

yacht club 2

Und selbst am Montag war das Schlemmen noch nicht vorbei. Matt hatte ein paar Freunde zu Ehren seines Geburtstags eingeladen um uns mit texanischen und Speisen aus Porto Rico zu bekochen. Da es in seiner Wohnung etwas eng geworden wäre, fand das ganze in der Wohnung von Jon und Liz statt. Es gab Empanadas, frittierte Teigtaschen die mit zahlreichen Variationen gefüllt werden. Rindfleisch, Hühnchen, Käse und Schweine-Schulter. Dazu gibt’s Reis, Bohnen und frittierten Kochbananen.

Zum Glück hat am Dienstag wieder die Floor-Hockey Liga begonnen. Nach der sommerlichen Auszeit kann ich mich jetzt wieder austoben. Das kommt natürlich extrem gut gelegen, da wir fürs Feldhockey immer noch keinen neuen Platz gefunden haben. Außer ein wenig Joggen und dem täglichen Fahrrad fahren war da also nicht viel Sport drin. Ok, vielleicht kann man die tägliche Partie Tischtennis im Büro noch dazu zählen.

Und um den Bogen zum Thema Essen und Trinken wieder zu schließen, hat bei mir in der Nähe ein neuer Supermarkt aufgemacht. Ich hatte schon von einigen Leuten von der Supermarktkette Trader Joe’s gehört. Die Läden erfreuen sich großer Beleibtheit, weil sie den Bio-Gedanken von Whole Foods mit den Kampfpreisen eines Walmart verbinden. Interessanterweise gehört Trader Joe’s zum Imperium von Aldi Nord. Und so lässt sich auch in Trader Joe’s ein wenig der Discounter-Geist erahnen. Die Presentation der Waren auf Paletten wäre in USA zwar undenkbar, doch gibt es auch in Trader Joe’s fast ausschließlich eigene Handelsmarken. Das macht das Einkaufen echt entspannt, da man nicht an der, in den USA sonst üblichen und viel zu großen Auswahl verzweifelt. Anstelle von 15 Senfsorten gibt es hier halt eben nur eine Tube pro Geschmacksrichtung. Gerade bei den verpackten und gefrorenen Angeboten ist Trader Joe’s wirklich gut. Bei Fleisch und frischem Obst und Gemüse hat der Laden aber gegen Whole Foods keine Chance. Aber dafür sind die Preise halt wirklich fast auf Aldi und Lidl Niveau. Leider gibt’s in Colorado aus gesetzlichen Gründen nicht den sogenannten Two Buck Chuck. Einen Wein der tatsächlich nur um die $2 kostet und noch dazu echt trinkbar ist. Sonst muss man hier nämlich mindestens $10 abdrücken, wenn man nicht gesüßtes Spülwasser trinken will.

Auf der Arbeit ist es im Moment extrem entspannt. Nächsten Montag erscheint less bei iTunes und Vimeo. Und Anfang Oktober sollten auch unsere Blu-Rays fertig werden. Dann lässt sich erst so richtig sehen, ob der Film den Leuten gefällt.

Heute gab’s im Büro mal wieder Geschenke. Die Firma Bern hat uns allen neue Helme spendiert. Es geht also stetigen Schrittes auf den nächsten Winter zu.

bern helmet

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2 Responses to Essen & Trinken

  1. toeffy says:

    nette installation :)

    • schui says:

      yeah, endlich mal wieder ein echter Kommentar. Nachdem ich seit ein paar Wochen täglich mit 20 spam Kommentaren zugemüllt werde.