Floorhockey

Gestern bestritt ich mein erstes Floorhockey Spiel. Eine Mannschaftskollegin vom Hockey hatte rumgefragt, ob nicht jemand Lust hätte, in einer Sommerliga mitzuspielen. Da ich unter der Woche kaum Bewegung abbekomme, und ich Floorhockey schon immer mal ausprobieren wollte, hab ich mich für die Liga angemeldet. Mein Team heißt Leftovers und ist eine Mischung aus ehemaligen Eishockeyspielern, Floorhockey Cracks und relativen Neulingen. Die Mannschaften sind wieder in Alter und Geschlecht gemischt. Auf dem Feld müssen immer zwei Frauen und zwei Männer plus ein Torwart stehen. Das Feld sieht aus wie ein Eishockeyring nur eben ohne Eis. Und von der Größe ist es etwa ein Basketballfeld. Gespielt werden 3 mal 15 Minuten. Die Regeln sind praktisch wie beim Eishockey, nur ohne Körperkontakt. Schienbeinschoner und Handschuhe empfehlen sich aber dennoch, da man den Körper ja auch zum Blocken von Schüssen einsetzen kann. Der Spielball ist ein bisschen kleiner als eine Hockeykugel und aus weichem Plastik. Schmerzt aber trotzdem, wenn man sich in einen Schlagschuss wirft.

Für meinen Hockeykollegen Spencer und mich war es ein Sprung ins kalte Wasser. Nach anfänglicher Orientierung haben wir uns immer besser an Tempo und Spielweise gewöhnt. Nur den Einsatz meiner Füße muss ich mir noch angewöhnen. Dazu steckt einfach zu viel Feldhockey in mir.

Das Spiel haben wir grandios mit 7:3 gewonnen. Wobei die größte Anerkennung dabei an unseren Goalie David gehen sollte. Er hat wirklich grandios gehalten und hat maßgeblich für den Sieg gesorgt. Ich hab leider nur den Pfosten getroffen, wobei ich das meiste Spiel auch nur in der Verteidigung gespielt hab. Nächsten Dienstag geht’s weiter. Ich freu’ mich schon drauf.

Aber zuvor gibt’s erst mal ein tolles Highlight im Feldhockey. Morgen geht’s mit dem Flieger nach Chicago. Mit meiner Truppe aus Colorado spielen wir beim Chicago Cup mit. Den Freitag werde ich noch als Tourist durch die Stadt schlendern und am Samstag wartet dann ein richtiger bewässerter (JUCHE!!!!) Kunstrasen auf uns. Besonders freu ich mich auf meine Teamkollegen, die mittlerweile in ganz USA verstreut sind. Bin schon sehr gespannt auf das Turnier.

Ansonsten war die Woche bis jetzt dominiert von unserem Umzug. Die letzten Tage schleiften wir wieder massenhaft Kisten und Krempel aus dem Keller in das neue Büro. Seit gestern hab ich auch meinen neuen Schreibtisch bezogen. Alles muss sich zwar noch etwas einfinden, aber ich hab auf jeden Fall schon zweimal so viel Platz wie vorher. So langsam wird es Zeit, dass der Umzug vorbei geht. Die letzten Tage waren echt anstrengend, und ich bin kaum zur eigentlichen Arbeit gekommen. Josh ist immer noch mit Lindsey im Urlaub, aber er wird Augen machen, wenn er sein Haus betritt. Es sind kaum noch Spuren eines Home-Office vorhanden. Jetzt müssen wir uns nur noch richtig einleben.

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