Sommerurlaub

Sete

Keine Angst, ich hab nicht das bloggen aufgehört. Ich war nur im Urlaub!

Für zwei Wochen ging es wieder traditionell in die Heimat plus einem Abstecher nach Burgberg, Südfrankreich und Mainz.

Die erste Anlaufstelle war natürlich Schweinfurt. Die ersten Tage verbrachte ich mit einem Routinebesuch beim Zahnarzt meines Vertrauens, Freunde treffen und Fußball gucken. Das lang erwartete Spiel der Deutschen gegen die USA schaute ich beim frisch gebackenen Papa Körbi. Das Grillfleisch und Rothbier machte das eher zähe Spiel schnell vergessen. Und das Ergebnis war für mich ja ideal. Sowohl die Deutschen wie auch die Amis kamen weiter.

körbi

Das anschließende Wochenende fuhr die Familie Baumann gemeinsam nach Burgberg. Dort wird mal wieder renoviert. Der Teppich im Wohnzimmer war schon überfällig, und wurde jetzt durch einen Parkettboden ersetzt. Auch das untere Bad hat eine Grunderneuerung abgekommen.

Am Samstag wanderten wir den Bärenkopf hinauf. Es hat jetzt fast 32 Jahre gedauert, bis ich endlich mal auf die gegenüberliegende Seite von Burgberg gewandert bin. Jetzt weiß ich endlich, wie’s dahinter aussieht.

 

Bärenkopf

Das tägliche Fußballschauen wurde ständig durch Essen unterbrochen. Gar nicht so einfach, bei den vielen Verlängerungen. In Blaichach kann man inzwischen sehr leckeres Wiener Schnitzel essen. Nach einem verregneten Sonntag mit einem intensiven väterlichen Lehrgang zum Thema Heizung fuhren Uta und Papa wieder nach Hause. Mama und ich aßen abends noch im Löwen und fuhren am Montag wieder zurück.

burberg

Am Dienstag gab’s mal wieder ein kleines Highlight. Gemeinsam mit Niklas und Högi schauten wir das Achtelfinale gegen Algerien in der Roth Brauerei. Mann, hat das Bier da gut geschmeckt. Zum Nachteil der arbeitenden Bevölkerung ging das Spiel in die Verlängerung. Mir war’s wurscht und so lies ich es mir reichlich schmecken. Und am Ende sind wir ja noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen.

roth

Am Mittwoch fuhr ich mit der Bahn nach Frankfurt zum Chris. Nach kurzem Umpacken der Koffer sammelten wir Stefi, Jasmin und Angie ein und düsten weiter nach Frankfurt Hahn. Mit Ryanair ging es das zweite Jahr in Folge nach Sète in Südfrankreich zum Worldwide Festival. Auf uns warteten vier Tage volles Musikprogramm. Leider war unsere Wohnung vom letzten Jahr bereits ausgebucht, aber wir fanden einen guten Ersatz, etwas höher auf dem Berg. Das Festival war wieder super. Tagsüber am Strand, Abends am Hafen neben einem Leuchtturm.

worldwide

Fußball geschaut wurde natürlich auch wieder. Wobei die Franzosen sich kaum für ihre Mannschaft zu interessieren scheinen. Selbst 15 Minuten vor Anpfiff des Spiels Frankreich vs Deutschland, konnten wir ohne Probleme in einer Bar einen Platz vor einem Fernseher finden. Auch während des Spiels ging es relativ ruhig zu. Vielleicht liegt es am Fischerdörfchen, an der Anstoßzeit oder am Spielverlauf. Aber in Deutschland geht es da mehr ab.

sete 2

Nach vier Tagen tanzen, trinken, essen und faulenzen ging es wieder zurück nach Frankfurt. Am nächsten Tag fuhr ich an die Alma Mater nach Mainz. Bei Matze, Julia und Jonas verbrachte ich noch zwei ruhige Tage. Ein Public Viewing des Halbfinales gegen Brasilien fiel leider dem Dauerregen zum Opfer. So schauten wir halt mit Kirsten im Wohnzimmer. War aber auch sehr angenehm so.

Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Christoph und Maike und einem sehr leckeren Maishuhn traf ich mich nochmals mit Kirsten und meinem alten Mitbewohner Timor im Schick & Schön. Das zweite Halbfinale Holland vs Argentinien war zwar weniger schön. War aber nicht schlimm, so hatten wir mehr Zeit zum quatschen.

Am Donnerstag ging’s auch schon wieder zurück nach Denver. So gingen zwei Wochen ruck zuck vorbei. Natürlich wäre ich gerne noch etwas länger in Deutschland geblieben, aber in Denver gilt es jetzt wieder, einen Film fertig zu machen. Nach meiner Rückkehr ging es auch gleich wieder voll an die Arbeit.

Diese Arbeit wurde natürlich am Sonntag vom Finale der Deutschen unterbrochen. Zu diesem Anlass kochte ich für meine Freunde ein typisch deutsches Gericht. Schnitzel mit fränkischem Kartoffel- und Gurkensalat. Der Mannschaft hat’s geschmeckt. Dazu noch eine Auswahl an deutschen Bieren und das Spiel konnte losgehen. Nach 120 Nerven aufreibenden Minuten war es geschafft und wir haben endlich unseren vierten Stern. Ich bereue nicht, dass ich mit guten amerikanischen Freunden das Spiel sehen konnte, doch die Feierlichkeiten zu Hause hätte ich dann doch schon gerne erlebt. Wer weiß, wann man wieder dazu die Gelegenheit bekommt.

Schnitzel

Jetzt wird im Büro wieder reingehauen. Am Montag soll der Trailer fertig sein. Dazu hab ich die ganze Woche mit dem Motion-Design zu tun. Was dabei rauskommt, könnt ihr ja dann nächste Woche sehen.

 

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