The Meeting 10

 

crater lake

Nach meiner Abwesenheit im letzten Jahr lies ich mir letzte Woche die zehnte Ausgabe des Filmfestivals The Meeting in Aspen nicht entgehen. Wie immer verwöhnt uns Aspen Snowmass mit vorzüglicher Gastfreundschaft, einem bunten Unterhaltungsprogramm und fantastischem Herbstwetter.

the berman brothers

Gemeinsam mit Zach fuhren Josh und ich bereits am Mittwoch nach Aspen, denn wir wollten uns einen ganzen freien Tag gönnen, bevor das Festival losgeht. Nach einem Warm-up im Hot-tub des Sky Hotels mit Bloody Mary, Schneefall und Tablet (Digi Dave machte seinem Namen mal wieder alle Ehre und brachte sein wasserfestes Touchpad mit in den Pool) ging es in kleiner Runde zum besten Japaner Aspens. Wieder einmal verwöhnte uns Travis Redd, ein ehemaliger Athlet und jetziger Manager im Kenichi, mit einem fantastischen Menü und viel zu vielen Sake Bombs.

KenichiAm Donnerstag machten Josh und ich dann eine kleine Wanderung hoch zum Crater Lake am Fuße der berühmten Maroon Bells. Wie immer ist der Herbst wahrscheinlich die beste Zeit in den Bergen um Aspen, da der gesamte Wald vor lauter Farben explodiert. Wenn dann noch die Bergspitzen mit dem ersten Schnee gezuckert sind und der berühmte blaue Himmel über Colorado lacht, kann man sich an dem Anblick kaum satt sehen. Wirklich traumhaft.

maroon bells maroon bells 2 schui crater lake aspen josh and schui

Nach der Wanderung begann mit dem Aspen Amateurfilm Award der offizielle Teil des Meetings.

Am nächsten Morgen standen wieder die Vorträge auf dem Programm. Ein erlesene Auswahl an interessanten Personen aus der Ski-Industrie diskutiert in Podiumsdiskussionen aktuelle Trends, Ideen und Arbeitsweisen. Doch am interessantesten sind immer die eingeladenen Render von außerhalb. Dieses Jahr standen dabei besonders der America’s Cup Gewinner T.A. McCann und der Activism Manager von Ben & Jerry’s Chris Miller heraus. Immer wieder sehr erfrischend, erfolgreichen Menschen außerhalb unserer Industrie zuzuhören.

Am Freitag Abend wurde unser Film wieder in der Lodge auf dem Gipfel des Ajax Mountains gezeigt. Und am Samstag Mittag stand wieder mein Lieblingsprogrammpunkt an. Go-Cart fahren! Das macht einfach so irre viel Spaß. Umso schöner, wenn auch das Wetter sich wieder von der besten Seite zeigt. So tobten wir uns für mehrere Stunden auf der großen Rennstrecke aus, und am nächsten Tag bin ich vor lauter Muskelkater kaum aus dem Bett gekommen.

go cart

Filme hab ich dieses Jahr nur ganz wenige geschaut. Hat sich meistens mit irgendwelchen anderen Beschäftigungen überschnitten. Ich konnte lediglich die erste Hälfte des neuen Matchstick Films sehen. Fast wie zu erwarten, war das mal wieder eine ziemliche Enttäuschung. Schwacher Soundtrack und viel zu viel Schleichwerbung. Ziemlicher Weichspüler. Dagegen war der letzte Teil der Jeremy Jones Trilogie ‘Higher’ ein echter Wahnsinn. Wie der Name schon sagt, ging es diesmal hoch hinaus. In den extremsten Expeditionen versucht Jones noch nie befahrene Gipfel mit dem Snowboard zu bezwingen. Für jeden Freund von Bergen und Extremsport ist der Film wirklich wärmstens zu empfehlen.

Nach fünf vollgepackten Tagen fuhren wir wieder zurück nach Denver. Natürlich nicht ohne ein letztes optisches Highlight bei der Überfahrt des Independence Pass. Bis zum nächsten Jahr!

aspen trees

Im Büro kehrt ganz langsam wieder der Alltag ein. Die Woche hab ich vor allem mit Produktfotografie verbracht. Wir hatten unsere Muster der neuen Level 1 x Jiberish Kollektion erhalten, und das muss dann natürlich fotografiert werden.

studio

Die Jacken sind dieses Jahr echt cool geworden. Immer wieder spannend, wenn man die selbst entworfenen, komplexeren Kleidungsstücke das erste Mal in den Händen hält. Hoffentlich gefällt es den Fans genauso gut.

Am Donnerstag erreichten uns dann auch unsere DVD und Blu-Ray Disc von less im Büro. Der Verkauf der digitalen Version auf iTunes und Vimeo ist bereits ziemlich gut gestartet und jetzt folgen auch endlich die physikalischen Exemplare, für die Anhänger der altmodischen Medien. Somit können wir fast offiziell einen Haken unter den diesjährigen Film setzten.

 

 

 

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