The Meeting 11

Letztes Wochenende war es wieder soweit. Aspen hatte zum jährlichen Treffen der Ski- und Snowboardfilme geladen. Da Josh und Jonny dieses Jahr beim High Fives Festival in Annecy France sind, lag es an mir, in Aspen die Level 1 Fahne hochzuhalten. Da wir wie immer ein großzügiges Doppelzimmer im Limelight Hotel gestellt bekommen, lud ich meinen Kumpel Jeff ein, mitzukommen. Für ihn war es das erste mal in Aspen, ein Grund mehr, ihn einzuladen.

Am Donnerstag auf der Fahrt über den Independence Pass erwartete uns wie immer ein herbstliches Farbenspiel. Der Anblick wird wirklich nicht alt.

Leider wurde dieses Jahr das Wheeler Theater gerade renoviert, daher wurden die Filme in einem Zelt im Wagner Park gezeigt. Die Projektion und der Ton waren aber tip top. Dennoch zog das Zelt wohl nicht so beim Publikum und so zeigten wir Small World am Donnerstag Abend nur vor einem halb gefüllten Zelt.

Nach der Premiere stürzten wir uns in das übliche Getümmel aus Freibier und Party.

Der Freitag war wieder voll mit Podiumsdiskussionen über Marketing, Technik und Neuigkeiten in der Industrie. Wie immer waren die Sprecher am interessantesten, die uns etwas über den Tellerrand der Schnee-Industrie blicken lassen. Besonders Nick Tran war beeindruckend. Ich schätze mal, Nick ist etwa in meinem Alter, allerdings war er bereits Marketing Chef für die Fast Food Kette Taco Bell. Inzwischen arbeitet er als VP of Marketing für den äußerst angesagten Sockelhersteller Stance. Echt beeindruckend, was der schon alles auf die Beine gestellt hat.

Nach den Vorträgen und einer kleinen Auszeit starteten die nächsten Filme im Zelt. Nach einem italienischen Dinner und einer Pause im Whirlpool ging es wieder auf die Piste.

Am Samstag wartete wieder mein persönliches Highlight. Das Go Kart Racing. Bei herrlichem Wetter rasten wir wieder um die großräumige Piste.

Während Jeff danach den Skatepark in Aspen ausprobierte, entspannte ich wieder ein wenig im Pool. Nach einem weiteren Film, ließen wir es im japanischen Restaurant Maru ordentlich krachen. Ein alter Bekannter, Stephen, arbeitet dort hinter der Bar und so ließen wir uns von ihm ein ordentliches Menü zusammenstellen. Nicht ganz billig, aber ab und zu kann man sich sowas schon mal gönnen.

Am Sonntag ging es wieder zurück. Auf halber Strecke machten wir in Leadville halt, weil Jeff auch hier den Skatepark ausprobieren wollte. Für so ein kleines Kaff ist der Skatepark wirklich ziemlich edel. Ist mir immer noch ein Rätsel, wie die Kleinstadt das Geld dafür aufgetrieben hat. Dafür liegt die Anlage jetzt aber sehr pittoresk über der Stadt. Da hat es sogar mir in den Füßen gekribbelt.

Da Josh immer noch in Frankreich ist, war es die Woche extrem ruhig im Büro. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, meinen neuen Laptop einzurichten und jede Menge klein Kram. So vergeht schon mal ein Arbeitstag, wo man sich am Ende fragt, was man überhaupt den ganzen Tag gemacht hat. Aber das geht in üblichen Corporate Jobs wahrscheinlich fast jedem so.

Nächste Woche kommt also Uta zu Besuch. Hab noch keine konkreten Pläne, allerdings sind einige witzige Aktivitäten wie Zombie Crawl oder Witch Night an. Mal schauen, ob sich meine Schwester dafür begeistern lässt.

 

This entry was posted in News and tagged , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.